Die Geschichte von Liechti
LIECHTI gründete sich 1865 als Hersteller von landwirtschaftlichen Geräten. Seitdem entwickelte sich das Unternehmen zu einem weltweit anerkannten Anbieter von Bearbeitungslösungen für Strömungsprofile in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Energieerzeugung. Als Teil von United Machining baut LIECHTI seine technologische Führungsposition und seine globale Präsenz weiter aus.
LIECHTI hat weltweit rund 120 Mitarbeitende und bearbeitet Strömungsprofile in der Hochleistung. Das Unternehmen gehört zu United Machining und liefert Komplettlösungen. Es begleitet seine Kunden von der ersten Bewertung bis zur Inbetriebnahme und Serienfertigung.
Seine Bearbeitungstechnologien und die spezialisierte CAM-Software erhöhen die Produktivität um mehr als 30 %, verkürzen die Bearbeitungszeiten und liefern einen messbaren Nutzen für Kunden weltweit.
Im Jahr 2025 verkaufte GF Machining Solutions LIECHTI an die United Grinding Group. Seitdem gehört LIECHTI zum Segment United MACHINING und führt seine Arbeit als Anbieter für die Hochleistungsbearbeitung von Strömungsprofilen fort. Das Unternehmen nutzt dabei Synergien innerhalb der Gruppe.
LIECHTI stellte die Turbomill 500g vor, ein 5-Achsen-Bearbeitungszentrum für die effiziente und präzise Herstellung von Triebwerksschaufeln. Die Maschine nutzt g-Technologie. Sie bietet dynamische Leistung, Prozessstabilität und Automatisierungsmöglichkeiten. Damit stärkte LIECHTI seine Rolle in der Fertigung von High-End-Turbinenkomponenten.
LIECHTI erweiterte sein Portfolio um die g-MILL 1000, eine 5-Achsen-Bearbeitungslösung für grosse und komplexe Strömungsprofilkomponenten. Die Maschine bietet Präzision, Geschwindigkeit und Vielseitigkeit auf einer optimierten Stellfläche. Sie ermöglicht eine kosteneffiziente und produktive Fertigung auch bei anspruchsvollen Geometrien und umfangreicheren Losgrössen.
LIECHTI wurde Teil von GF Machining Solutions. Kurz darauf erhielt das Unternehmen einen Maschinenauftrag über 30 Mio. USD. Dies ist der bisher grösste Auftrag in seiner Geschichte und zeigt das Vertrauen des Marktes.
LIECHTI brachte die erste Turbomill mit g-Technologie auf den Markt. Die Maschine steigert die Zerspanungsleistung und festigte die Position des Unternehmens als Innovationsführer.
Ein engagiertes Entwicklerteam entwickelte TURBOSOFT Plus. Die Software war ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung der Turbinenschaufelfertigung. Sie führte neue Methoden für Konstruktion und Bearbeitung von Strömungsprofilen ein und bildete die Basis für die heutige Lösung TURBOSOFT Plus. Ihre Konzepte und Technologien beeinflussen bis heute fortschrittliche CAx-Prozesse in der Turbinenschaufelfertigung.
Die g-MILL-Plattform kam auf den Markt. Sie erweiterte die Anwendungsmöglichkeiten und steigerte die Produktivität der Kunden.
Mit der Einführung von Turboblisk lieferte LIECHTI ein Maschinenkonzept für dynamische 5- und 6-Achsen-Bearbeitung. Es eignet sich für komplexe Bauteilgeometrien.
Die erste Turbomill wurde vorgestellt, ein 5-Achs-Fräsen-Bearbeitungszentrum für mittelgrosse Turbinenbauteile.
LIECHTI entwickelte und brachte sein firmeneigenes CAM-System „Turbosoft PLUS“ auf den Markt. Das System ist speziell für die 5-Achsen-Bearbeitung von Strömungsprofilen ausgelegt. Diese Innovation schuf die Basis für integrierte Software-Maschinen-Lösungen.
Das Unternehmen spezialisierte sich auf Ein- und Mehrspindel-Fräsmaschinen für das Hochgeschwindigkeitsfräsen gekrümmter Oberflächen wie Turbinenschaufeln und Laufräder. Damit startete es in die Präzisionsindustrie.
In den 1950er Jahren erweiterte LIECHTI sein Portfolio um Lösungen für Metzgereien, wie Fleischwölfe und Kühlvitrinen. Lokale Metzgereien nutzten diese Geräte. Der Geschäftsbereich stärkte die Diversifizierung des Unternehmens und trieb sein Wachstum in der Nachkriegszeit voran. Später verkaufte LIECHTI diesen Bereich, um sich auf die Entwicklung und Produktion von Bearbeitungslösungen für Strömungsprofile zu konzentrieren, die zum Kernkompetenzbereich des Unternehmens wurden.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts weitete LIECHTI sein Geschäftsfeld auf die Herstellung konventioneller Werkzeugmaschinen aus. Das Unternehmen fertigte in Langnau Dreh- und Fräsmaschinen. Diese Maschinen erfüllten allgemeine industrielle Anforderungen und erweiterten das Know-how des Unternehmens in der Bearbeitung von Bauteilen. Dieses Know-how bildete später die Grundlage für die Technologien zur Bearbeitung von Strömungsprofilen.
LIECHTI hat seinen Sitz in Langnau im Emmental in der Schweiz. Das Unternehmen konzentrierte sich ursprünglich auf die Herstellung von Landmaschinen und -geräten.